SFZ Konzert 2015

SFZ Konzert 2015

Mit dem Stück „Eiger“ erzählten die Musiker auf ihren Instrumenten die Geschichte eines Jungen, dessen Vater zu Tode kam, als er die Eiger Nordwand erklimmen wollte. 40 Jahre später versuchte der Junge, diesen Berg zu besteigen. „Das geht aber unter die Haut“, meinte eine Zuhörerin.

Ein fulminantes musikalisches Feuerwerk schmetterten schließlich die „Funny Sticks“ durch den verdunkelten Bürgersaal und begeisterten Jung und Alt.

Knappe drei Stunden stellte der Spielmanns- und Fanfarenzug seine Vielseitigkeit unter Beweis. Der Spannungsbogen umfasste unterschiedliche Genres, so dass für jeden Geschmack etwas dabei war. „Welche Musik gefällt sowohl einem sechsjährigen Kind als auch einer 80jährigen Oma?“ fragte Moderator Möllers. Und schon nahm der Schlagerexpress mit einem Potpourri der deutschen Schlager seine Fahrt auf.

Nach der Pause schlug die Stunde des Jugendorchesters. Mit Bravour meisterten die jungen Leute ihre Darbietungen „No Stop Rock“ und „Lord of the Dance“. Für einige Heranwachsende war es der erste Konzertauftritt, und der war genial. Durch die Begeisterungsstürme ihrer Zuhörer ließen sich die Jugendlichen zu einer Zugabe hinreißen und Moderator Möllers stellte fest, dass man bei diesem Nachwuchs keine Sorgen um künftige Konzerte haben müsse.

Danach betrat erneut das Stammorchester die Bühne. Im Repertoire hatte es sowohl den bekannten Schützenfest-Klassiker „Preußens Gloria“ in unterschiedlichen Variationen als auch ein „Tote-Hosen-Medley“.

Der tosende Beifall des Publikums am Ende des Konzertes war verdient. Als Zugabe zogen die Musiker beim „Radetzkymarsch“ noch einmal alle Register.


Quelle: Tageblatt Ochtrup, Irmgard Tappe