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Impressionen vom 4. SFZ Karnevalsumzug Premiere mit einer Fahrt ins Blaue Spiel- und Spaßtag 2016

Das Lager des Spielmanns- und Fanfarenzugs findet in diesem Jahr zum 40. mal statt. Anlass für Spielleute, die schon vor vier Jahrzehnten dabei waren, sich an die Anfänge zu erinnern. Was damals teils recht improvisiert begann, hat sich zur festen Institution entwickelt.

„An die Kopfnüsse für die Idee, Mitte der 70er Jahre für den Spielmanns- und Fanfarenzug Kolping Metelen (SFZ), ein eigenes Sommerlager zu veranstalten, kann ich mich noch gut erinnern“, gibt sich Alfred Iking gut 40 Jahre später noch nachdenklich.

„Aber einen richtigen Schimmer davon, auf was wir uns da einlassen wollten, hatten wir echt nicht“, gibt sein damaliger Mitstreiter, Detlef Rave, im gleichen Pressegespräch unumwunden zu. Als man Anfang 1977 ins Sauerland gefahren sei, um geeignete Unterkunftsmöglichkeiten zu finden, wäre das so eine Art „Fahrt ins Blaue“ gewesen. Mittlerweile kennen die Spielleute auch die Mittelgebirge des Bundeslandes recht gut. Mit bis zu 120 Teilnehmern fuhren die Flachländer immer in die eher hügeligen Gegenden Nordrhein-Westfalens.

Altenilpe war für die ersten beiden Jahre das Zentrum des SFZ-Ferienspaßes. „Wir mussten uns die Ausstattung für die Küche hier in Metelens Gastronomie ausleihen und als Dusche diente ein großer Honigeimer, den man – mit vielen Löchern im Boden – in einem Baum aufgehängt hatte. Jahre später hing da eine gewisse Maria mit dem Auftrag, die Dunkelgänger bei einer Nachtwanderung zu erschrecken. „Nach getaner Arbeit haben wir die wieder abgehängt“, beruhigt Alfred Iking, „wir mussten zu besonderen Maßnahmen greifen, weil uns Mitglieder eines solchen Überfallkommandos Jahre vorher eingepennt waren.“


Anfangs schliefen die Mädchen und die Kochfrauen in der Halle, die männliche Lagerbevölkerung in Zelten. „Ohne die vielen tollen Kochfrauen, die sich immer voll reingehängt haben und heute noch reinhängen, wären die Freizeiten nie solche Erfolge gewesen“, unterstreicht Detlef Rave.


Henning Bückers, der heute mit Tim Weyering die Lager leitet, weiß warum: „Erstens kennen sich die Leute vom Musikmachen und es geht immer familiär zu – auch wenn Nicht-SFZler mitfahren, von denen viele nach dem Lager dann zu uns als Mitspieler kamen.“ Viele Ehrenamtliche haben als Gruppenleiter und Lagerhelfer Hirnschmalz und Urlaub geopfert. Ihr Fazit: Ob in Allendorf, Kirchveischede oder Bremke – stets sei es prima gewesen. Iking: „Beim Wetten-dass-Abend“ war die ganze Gastgemeinde eingebunden. Wir haben für die Sauerländer Platzkonzerte gegeben. Die Disco durfte nie fehlen und es sind viele Freundschaften entstanden.“

Das 40. SFZ Ferienlager findet in der Zeit vom 23.07. - 04.08.2016 in Bremke statt.

SFZ Ferienlager 2016

Allerbeste Werbung für sein Sommerlager machte der Spielmanns- und Fanfarenzug mit einem Spiel- und Spaßtag für Kinder. Die zahlreichen Mitmach-Aktionen machten gut 80 jungen Teilnehmern den Mund wässrig auf das Lagerleben im Sommer.

Auf der Vechtestraße in Höhe des DRK-Kindergartens steht am Samstag Jan-Wilm Verst mit einem Trecker älterer Bauart. Der Musiker des Spielmanns- und Fanfarenzuges (SFZ) hält hier die Stellung, weitere erwachsene Vereinskollegen tun es ihm gleich – an acht anderen Orten, die über eine Strecke von fünf Kilometer als Stationslauf verteilt liegen. Überall warten verschiedene Herausforderungen auf die rund 80 Kinder, die an diesem Tag an der Spiel- und Spaßaktion des Spielmannszuges teilnehmen.

Am Morgen starten sie in Teams aufgeteilt und in Begleitung junger Frauen und Männer, die sich in ihrer Eigenschaft als erprobte SFZ-Lagergruppenleiter auf den Umgang mit Jüngeren verstehen. Gegen halb zehn treffen die selbst ernannten „Muskeltiere“ bei Verst ein, und sie ahnen, was hier von ihnen erwartet wird. „Sollen wir etwa den Traktor ziehen?“ fragt Yannik, sieben Jahre alt. Verst nickt, drückt den Fünf- bis Siebenjährigen das Seil in die Hände und gibt das Startzeichen. 25 Meter weit soll der 1,5 Tonnen schwere Oldtimer bewegt werden, und gemeinsam schaffen sie das in von Verst ermittelten 30 Sekunden.

Es gibt Stationen, da soll aus Styroporplatten ein Kartenhaus gebaut werden, an einer anderen werden brennende Kerzen mit Wasserpistolen gelöscht. Auch ein Schaumkuss-Katapult ist darunter – und manch ein Schleckermaul, das es unter großem Beifall schafft, die im Rückflug befindliche Süßigkeit mit dem offenen Mund zu fangen.

Zur Mittagszeit treffen sich alle in den Räumen des Offenen Ganztags in der Grundschule. Kochfrauen vom Spielmannzuglager bieten Stampfkartoffeln, Spinat, Frikadellen und als Nachtisch Eis zur Stärkung an. Im Anschluss wird das Chaos-Spiel auf dem Schulhof ausgerufen. Bei mehr als 60 Aufgaben – vom Sockenkette legen über Bobbycar-Rennen bis zum Schreiben eines 20-Wörter-Gedichtes – kommt Spaß auf und ganz viel Bewegung in die jungen Teilnehmer. Wegen des Wettbewerbs der Gruppen untereinander ist obendrein Ehrgeiz spürbar.